Körperorientierte Psychotherapie

In der körperorientierten Psychotherapie werden Körper und Psyche als sich ständig gegenseitig beeinflussende Einheit verstanden. Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften bestätigen die Annahme des Nicht-Getrennt-Seins.

Die Einbeziehung des Körpers in den therapeutischen Prozess ermöglicht unmittelbares, gefühltes Erleben. Der Körper drückt sich auf seine Weise aus, hat sein eigenes Gedächtnis.

Wahrnehmungsübungen, Atemarbeit, Rollenspiele, Berührungen, Ausdruck durch Stimme und Bewegungen können sichtbar machen, was sich vielleicht schon lange hinter festgefahrenen und nicht bewussten Lebens- und Denkmustern verbirgt. So kann in der Gegenwart nachreifen und transformieren, was sich in früheren Lebensphasen (u.a. der Kindheit) nicht zeigen durfte oder konnte.

Methoden der modernen Körperpsychotherapie können klären und unterstützen, mit sich in Kontakt zu sein, mögliche Symptome zu verstehen und ins Handeln zu kommen:

selbstbestimmt, frei, verbunden und erfüllt.

Nach Klärung des Behandlungsauftrages ist der Therapieprozess offen und explorierend. Häufigkeit und Anzahl der Sitzungen werden gemeinsam besprochen und orientieren sich an den individuellen Themen und dem jeweiligen Therapieverlauf. Eine Sitzung dauert i.d.R. 60 Minuten.